Hier stellen wir Argumente und weiterführende
Links zusammen, damit Sie sich umfassend informieren können.
Gerne gehen wir auch auf Ihre Fragen ein.
Die Lebensformen ändern sich. Junge Menschen
wohnen nicht mehr dort, wo ihre Eltern sind und ältere Menschen
suchen im Alter auch eigene Standorte.
Man will seinen Angehörigen einen Platz zum trauern hinterlassen,
keinen Kleinstgarten mit Pflegeverpflichtung!
In unserer Kultur ist es durchaus üblich am Tod
mitzuverdienen. Bestattungsunternehmen, Friedhofsgärtnereien, Kondulenzkartendruckereien
und viele mehr verdienen Geld bei Sterbefällen.
Wenn jede Gemeinde das für alle anderen gibt,
was sie Besonderes hat, wird ein Gemeinwesen gedeihen. Wenn nur
jeder auf seinen Vorteil achtet, schadet das allen.
Nein, jeder Baum ist gekennzeichnet, jede
Grabstelle registriert. Jeder kann an "seinem" Baum eine Tafel
mit Namen oder auch mit einem Inschriftspruch anbringen lassen.
Die Schilder werden an der vom Weg abgewandten
Seite angebracht. Der normale Spaziergänger sieht nicht, welcher
Art der Baum ist, an dem er gerade vorbei geht.
Für die
Kirchen ist zunächst der Glaube des Betroffenen entscheidend.
Anonyme Bestattungen werden abgelehnt. Wichtig ist, dass ein christliches
Symbol mit der Grabstelle verbunden ist.
Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche führen FriedWald-Bestattungen
durch.
Weitere Infos
Evangelische Kirche
http://www.ekd.de/EKD-Texte/bestattungskultur.html
IDie deutsche Bischofskonferenz
http://www.dbk.de/schriften/data/00770/index.html
Um jeden Baum gibt es ca. 10 Grabstellen.
Es gibt Einzelgräber, Familienbäume und Freundschaftsbäume.
Nein (s. Links)
Laut Bestattungsgesetz kann nur eine Gemeinde
Betreiber eines Friedhofes sein, für den Ruhrverband, dem das Gelände
gehört, ist das nicht möglich.
Die Gemeinde erhält anteilig Einnahmen und
sie wird über die Grenzen hinaus bekannt. Besucher, die sich für
einen Friedwald interessieren, werden die Schönheit der Gegend
erleben und sicher gerne wieder kommen.
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